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Hinweis: Bei allen Zahlenangaben handelt es sich um ca.- Angaben, die bei den verschiedenen Quellen z. T. geringfügig variieren !
· 6. Armee Iststärke Juli 1942. : 364 000 Mann·
Verpflegungsstärke 23. 11 . 1942 : Im Kessel :
270 000 Mann · darunter 9560 Rumänen
· 20.300 Hilfswillige
· ehemalige Kriegsgefangene
· + 50.000 Pferde
· Verpflegungsstärke 18. 12 . 1942 : 230 000 Mann
· Ausgeflogene Verwundete + Spezialisten :
32 000 + 10 000 = 42 000 Mann · Sollstand am 2.2.1943 : 188 300 Mann
Im Kessel gefallen: 80 000 Mann
Bis 29.1.1943 in Gefangenschaft : 16 800 Mann · 30.01. – 2.2. gefangen genommen : 91 000 Mann · Kriegsgefangene insgesamt : 107 800 Mann
unter Ihnen 2500 Offiziere + 24 Generäle
· davon heimgekehrt : 6 000 Mann
· in Gefangenschaft gestorben : 101 800 Mann allein die Hälfte davon starb im Frühjahr 1943 an Fleckfieber, Unterernährung
in den Sammellagern von Beketowka, Krasnoarmeisk und Frolow
Zu den Verlusten der 6. Armee kommen noch die Verluste der Luftwaffe:
Allein in der Zeit vom 24.11.1942 – 03.02.1943 : 7223 Gefallene + Vermißte des
Bodenpersonals und ca. 1000 Männer des fliegenden Personals .
168 Flugzeuge wurden total zerstört 112 Flugzeuge gelten als vermißt 215 Flugzeuge waren schwer beschädigt 495 Flugzeuge von 750 nicht einsatzfähig
Insgesamt wurden bei der Luftversorgung für die eingekesselten Truppen fast die Hälfte der verfügbaren Transportflugzeuge vom Typ Ju 52 zerstört, und
was noch schwerer wog, war der Verlust des fronterfahrenen Personals .
· Verluste der russischen Armee: ca. 1 Million Soldaten !!
· Kesselabmessungen : Ausdehnung: ca. 60 Km Länge + 37 Km Breite + Umfang 171 Km bzw. 1500 Quadratkilometer
· Die Feldpostversorgung
der in der Festung Stalingrad eingeschlossenen 6. Armee wurde zugleich mit der Aufnahme der allgemeinen Versorgung durch die Luft von Ende November 1942 an mit Transportflugzeugen durohgeführt.
Wegen des beschränkten Laderaums konnte durch die Flugzeuge nur die Nachrichtenpost (Briefe, Postkarten und Zeitungen) befördert werden. Bis gegen Weihnachten war die Feldpostversorgung dar Festung recht gut. Die Brieffeldpost
wurde meist als Beiladung mit Versorgungs - transportmaschinen in die Festung eingeflogen und dort von den in der Festung befindlichen Feldpostämtern an die Truppe ausgegeben. Abgehende Post werde allen
ausfliegenden Maschinen mitgegeben
Bis Ende Dezember wurden 73 173 kg Frontpost ein und 15 215 kg Heimatpost ausgeflogen. Nach dem Verlust des Festungsflugplatzes Pitomnik konnte die Post fast nur noch durch Abwurf
der Festung zugeführt werden. Abgehende Post kam zuletzt nur noch in ganz geringen Mengen ans der Festung. Im Monat Januar (bis zum 26.1.) wurden so noch 15 900 kg Frontpost ein und 7 140 kg ausgeflogen.
Insgesamt wurden demnach der 6. Armee während der Belagerung der Festung 89 073 kg oder 6,7 Millionen Einzelsendungen Frontpost zugeführt und 32 355 kg oder 2,9 Millionen Einzelsendungen Heimatpost abbefördert.
Bei diesen Zahlen ist zu berüoksiohtigen, daß wahrscheinlich ein sehr bedeutender Teil der Heimatpost, der von den ausfliegenden Maschinen aus der Festung herausgebracht wurde, nicht erfaßt werden konnte, weil sie mit
Anschlußflugzeugen für die Beförderung von Verwundeten zu weiter rückwärts liegenden Flughäfen gebracht wurde; wo sie nicht von der besonderen Ermittlung erfaßt werden konnte.
Die Päckchenpost für die belagerte Armee wurde im rückwärtigen Gebiet zunächst gestapelt, aber soweit vorbereitet, das sie sofort an die Truppe ausgegeben werden konnte, sobald nur die Möglichkeit dazu bestand. Da nur ein Teil der Weihnaohtspost bis zum Beginn der Belagerung der Truppe hatte zugeführt werden können, handelte es sich dabei um sehr erhebliche Mengen von Feldpostpäckchen, schätzungsweise etwa 2 Millionen Stück,
Nach dem Ausgang der Belagerung wurden diese Sendungen, zu deren Abtransport allein 3 D-Züge notwendig gewesen wären, auf Anordnung Verwundeten zugeführt, um den Verderb der Inhalte nach Möglichkeit zu verhindern.
Dagegen wurden die Briefsendungen, die ab Januar mit den Flugzeugen nicht mehr in vollem Umfang hatten abgeflogen werden können und ferner die nach dem 26.1. noch aus der Heimat ankommenden Sendungen sämtlich an die Absender mit dem Vermerk "Unzustellbar" zurückgesandt.
Paketpost : 06.19.12.1942 : Eingang im Kessel 115 Pakete
Einzahlungen : 3.611 Stück mit 439.226 RM
Auszahlungen : 7 Stück mit 392 RM
Eingegangene Telegramme : 60 Stück
Der Umfang der Post einer Armee betrug im allgemeinen täglichen Durchschnitt:
3,5 to Nachrichtenpost oder rd. 300 000 Einzelsendungen und 3 Eisenbahngüterwagen Päckchenpost oder 30 000 Päckchen
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