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Daten aus dem Kriegstagebuch der 6. Armee
o29.07.1942 : Kesselschlacht von Kalatsch ( 20.07. – 11.08.1942 )
o08.09.1942 : Vorstoß aus dem Raum Gumrak auf die Arbeitersiedlung „ Roter
Oktober
14.09.1942 : steht an Eisenbahnknie südostw. Gorodischtsche in schweren Kampf gegen dort zäh haltenden
Feind mit starker Artillerie. Stark besetzter und mit Panzern verteidigter
Bahnbogen wurde im Norden vom linken Flügel I.R. 546 bis in Höhe 98,9 genommen
und ist fest in unserer Hand. Südl. und südwestl. 98,9 konnte Feind am Bahndamm
noch nicht geworfen werden. Der Südwest - und Westrand der Höhe 102,0
konnte nach hartem Kampf genommen werden. Der Angriff der 389. I. D. gegen 735
und die Höhe 98,9 blieb vor überlegener Feindabwehr
liegen
·15.09.1942 : musste am Bahndamm ostw. Rasguljajewka das am 14.9. gewonnene Gelände vor starken Feind,
der mit Panzern angriff
aufgeben. bildete nach Verlust des Eisenbahnbogens nordwestl. Höhe 98,9
eine neue Front ostw. Rasguljajewka. I.R. 545 wieder unter den Befehl
389. I. D. getreten Vordere Linie und erreichte
Räume: 389. I. D.: 800 m westl. Bahnknie südostw. Gorodischtsche -
Ostrand Gorodischtsche
·18.09.1042 : Der Divisionsstab der 389. I. D. wurde in Gefechte mit durchgebrochenen Feindteilen
verwickelt und daraufhin auf Befehl des Korps in die Schlucht
nordostw. Kaurene Puirak verlegt. Zum Schutz ihrer Nordflanke besetzte
die Division mit Sicherungen die Höhe 156,1; 146,2 und das Gelände von
Chap südwestl. 929
·19.09.1942 : bekämpfte nach Einbruch der Dunkelheit mit Werfer Batterien erkannte Bereitstellungen ostwärts
Rasguljajewka
27.09.1942 : 389. I.
D. erreichte gegen hartnäckigen Feindwiderstand bis 13.00 Uhr die Schluchtengabel 1,5 km
nördlich 735 und die westlich anschließende Schlucht bis zum Bahndamm.
Seit 15.30 Uhr Angriff bis zur Linie
98,9 389. I. D. erreichte bis zum Einbruch der Dunkelheit gegen zähen
Feind die Linie: 44 D 4 - Höhe 98,9 - Verlauf des Bahndammes nach
NW
·21.09.1942 : 389. I. D. schlug bei Tagesanbruch einen feindlichen Vorstoß mit 1 Panzer ostwärts Rasguljajewka ab.
·25.09.1942 : An der Front der 389. I. D. mehrere Aufklärungsvorstöße
südostw. Rasguljajweka.
·27.09.1942 : 389. I. D. erreichte gegen hartnäckigen Feindwiderstand bis 13.00 Uhr die Schluchtengabel 1,5
km nördlich 735 und die westlich anschließende Schlucht bis zum Bahndamm.
Seit 15.30 Uhr Angriff bis zur Linie 98,9 - Bahnbogen nordwestlich davon
im Gange. -389. I. D. säuberte die nördlich Krass. Oktjabr nach
Ostnordost verlaufende Schlucht und kämpft sich z. Zt. auf die Höhe der
24. Pz. Div. vor. - Vordere Linie und erreichte Räume 389. I. D.: 44 D 4
- südlich „4" von 34 (Höhe 98,9) -- Eisenbahnknie nordwestlich
davon unverändert
·28.09.1942 : 389. I. D. trat mit I. R. 545 im Anschluss an 24. Pz. Div. zum Angriff an und erreichte um 15.00
Uhr den Gorodischtsche - Abschnitt nordwestlich Bez. Pkt. 737. Um 12.00 Uhr besetzte
ein Stoßtrupp des I. R. 545 die Kolchose Planquadrat 36 D
1. Im Angriff nach Norden gewann 389. 1. D. mit ihrem Ostflügel den
Gorodischtschebach westlich der Einmündung der nach Südwesten führenden großen
Schlucht und nahm die Gehöftgruppe 2 km ostwärts Gorodischtsche. Mit Einbruch der
Dunkelheit setzt die Division den Angriff mit dem Ziele fort, das ganze Südufer des
Gorodischtschebaches nordwestlich Stadtteil Barrikady in Besitz zu
nehmen - 389. I. D. schob sich an das Südufer des Gorodischtschebaches bis Ostrand
Gorodischtsche heran. - 389. I. D. hat Gorodischtsche -- Bach nordwestlich Barrikady
erreicht und nähert sich diesem von Süden in breiter Front, linker Flügel bei
Gorodischtsche.
29.09.1942 : Vorderste Linie und erreichte Räume
55 B 2 - 45 B Nordrand - 36 C 1 - 26 C Nord - 16 B Mitte 389. I. D. erreichte im
Allgemeinen den Gorodischtsche - Abschnitt. An Brücke 46 4 hält sich noch eine
stärkere Feindgruppe. 389. I. D. blieb südlich des Gorodischtsche - Abschnittes im
starken Feuer aus feindlichen Stellungen auf den Höhen nördlich des Abschnittes
liegen. Südlich des Abschnittes noch einzelne feindliche Brückenköpfe. Kolchos 36 D
1 in eigener Hand. 1 km südlich 128,0 ist durch Spähtrupp Verbindung mit Kampfgruppe
Stahel hergestellt worden. 389. I. D.: I. R. 544 hat Sicherung in den Grund nördlich
des Gorodischtsche - Bach (36 B -- 37 D und B)
vorgeschoben.
o30.09.1942 : I. R. 544 hat Sicherung in den Grund nördlich des Gorodischtsche - Bach (36 B -- 37 D und B)
vorgeschoben.
Absicht für 30.0.: Halten der erreichten Linie. Bereinigen der Lage am
Nordflügel 10. Jg. Div., Gewinnen der Eisenbahn in 62 C 4, D 1 und B
3. Nördlich des Gorodischtsche - Baches verbesserte 389. I. D. ihre Stellungen.
-Bei XI. A. K. wies 376. I. D. ostw. N. Perekopka einen russischen Angriff in
Bataillonsstärke ab.
o02.10.1942 : 389. I. D. besetzte zum Schutz der Bereitstellung eine Höhe südlich Kolchose Planquadrat 36 D 1
und die Schlucht nördlich dieser
Kolchose. Hart nördlich des Gorodischtsche - Baches gewann 389. I. D. im
Angriff nach Osten den von Höhe 97,7 nach Süden führenden Weg nach Brechen
starken Feindwiderstandes. 389. I. D. trat um 09.00 Uhr an und erreichte,
beiderseits und im Gorodischtsche - Tal vorgehend, bis 17.00 Uhr die allgemeine
Linie: 38,5 - 57,7. -389. I. D. durchbrach Feindstellungen ostw. Gorodischtsche
und erreichte bis 15.00 Uhr die allgemeine Linie 35,8 -
97,7. - 389. I. D. durchbrach Feindstellungen ostw. Gorodischtsche und
erreichte die Linie 55 B, 66 C, 66 A, 67 C, Höhe 97.7 hier Anschluss an
94. I. D. - Hart nördlich des Gorodischtsche - Baches gewann 389. I. D.
im Angriff nach Osten den von Höhe 97,7 nach Süden führenden Weg nach
Brechen starken Feindwiderstandes. - 389. I. D. trat um 09.00 Uhr an und
erreichte, beiderseits und im Gorodischtsche - Tal vorgehend, bis 17.00
Uhr die allgemeine Linie: 38,5 - 57,7.
o03.10.1942 : 389. I. D. trat am Vormittag beiderseits des Gorodischtsche - Baches gegen zähen Feind
in befestigten und stark verminten Feldstellungen zum Angriff an
und stand um 16.00 Uhr etwa 1 km südostw. der Höhe
97,7. Gegen zähen Feindwiderstand drang 389. I. D. beiderseits des
Gorodischtsche - Baches etwa 1 km in Richtung auf Spartakowa
vor. Nach Gewinnen der Streusiedlung im Planquadrat 65 durch 389.
I. D. Division erreichte mit I. R. 545 Westrand der Hochhäuser 75 D
- Ostrand 75 A, mit 1. R. 546: Westrand der Siedlung 75 B und
Gorodischtsche - Schlucht nördlich davon, mit 1. R. 544: im
Anschluss an I. R. 546 Südostrand des Dreieckbuschwaldes südostw. 97,7 bis zur
Südostecke. im
Einzelnen: Bei LI griffen 24. Pz. Div. und 389. 1. D. gegen
hartnäckigen Feindwiderstand in Richtung Traktorenwerk weiter an.
24. Pz. Div. nahm das Stadiongelände und stieß mit einer Panzergruppe
hinter fliehendem Feind, dem empfindliche Verluste zugefügt
wurden, in Richtung Ziegelei bis zur Eisenbahn durch. Da wegen
Mangel an Infanteriekräften eine Ausnutzung des Panzererfolges
nicht möglich war, mussten die Panzer wieder nach Nordwesten
zurückfahren. Der Nordflügel der Division drang bis zum Ostteil
des großen Häuserblocks westlich des Traktorenwerkes vor und nahm
ihn am Spätnachmittag zusammen mit der 389. I. D. -Nach Gewinnen
der Streusiedlung im Planquadrat 65 durch 389. I. D. -389. I. D.
hat Angriff gegen teilweise sehr hartnäckigen Feindwiderstand bis zum Dunkel
werden fortgesetzt und mit 3 Regimentern das Tagesziel annähernd
erreicht. Die Division erreichte mit I. R. 545 Westrand der
Hochhäuser 75 D - Ostrand 75 A, mit I. R. 546: Westrand der
Siedlung 75 B und Gorodischtsche - Schlucht nördlich davon, mit I. R. 544: im Anschluss
an I. R. 546 Südostrand des Dreieckbuschwaldes südostw. 97,7 bis
zur Südostecke.
o04.10.1942 : Vordere Linie und erreichte
Räume 389.I.D. :85D3-85D2-85D4-B1.86D3-C4-C' -A3-A2-87C4
-C2-C1-77D1 - Kdr. I. / I. R. 546, wurde bereits am 4.10. morgens
durch Wegnahme des Häuserblocks im Planquadrat 75 B und ostwärts
anschließender Schlucht eine sehr günstige Ausgangsstellung für den
Angriff der Division um 9.00 Uhr geschaffen. In Ausnutzung dieses Erfolges trat die Division zum
Angriff an, durchbrach mehrere hintereinander liegende
Feindstellungen und gewann mit I. R. 545 und 546 im schweren
Bunkerkampf, hervorragend unterstützt durch Sturmgeschütz Abteilung 24 bis
zum Einbruch der Dunkelheit die allgemeine Linie 85 C 4 - D 2 - B
4 - 85 C D -Mit Einbruch der Dunkelheit erstürmte Regiment 546 die
beherrschende „Akropolis" (85 B). - I. R. 544 gewann den
Südost - und Nordostrand des Buschwaldgeländes westlich Be Pkt. 728.
o05.10.1942 : Kämpfe um die Arbeitersiedlung „ Barrikady“
389. I. D., die durch Feindangriff am 5.10. morgens den beherrschenden
Höhenblock 85 B 2 teilweise verloren hatte, schlug sämtliche Angriffe des
Feindes ab und gewann, unterstützt durch Sturmgeschütze und 1 Panzer Schwadron
der 24. Pz. Div., das verlorene Gelände zurück. Das Unternehmen zur
Wiedergewinnung des Häuserblocks 85 D 2 gelang nicht.
o11.10.1942 : Eigene HKL. überall in eigener Hand. Bei 389. I. D. wurde sie im Gegenstoß 100 m vorverlegt.
o14.10.1942 : Teile 389. I.
D. nahmen den Nordteil der Häusergruppe bei 86 D 3 und 4.
o15.10.1942 : Vorderste Linie und erreichte Räume
(Veränderungen): LI. A. K. 389. I. D.: (in Ablösung) 04 A 2 -
Wolgaufer bis 300 m südwestlich Orlowkamündung - Südufer Orlowka bis 86 B
2 - 389. I. D. sichert an der Wolga, deren Steilhänge noch nicht
gesäubert werden konnten, in Linie 05 C 4 - 16 C 3. Ablösung des Pz.
Gren. Rgt. 108 bei und nördlich Ziegelei noch im Gange. Landzunge im
Planquadrat 16 noch feindbesetzt.
o17.10.1942 : 389. I. D. sichert an der Wolga. Südteil Ziegelei (Planquadrat 94) und Landzunge 16
noch feindbesetzt.
o19.10.1942 : 389. I. D.
unterstützte mit Artillerie den Angriff des Nachbarn auf Spartakowa.
o24.10.1942 : I. R. 546 der 389. I. D. hat sich dem Vorgehen der 94. I. D. angeschlossen und Brücke
im Planquadrat 16 A 3
erreicht. - Vordere Linie und erreichte Räume (Veränderungen):
389. I. D.: 16 C 1 - Straßenbrücke über
Orlowka.
o27.10.1942 : 389. I. D.:Ab Südrand Ziegelei unverändert.
o31.10.1942 : 389. I. D. hat Front bis zur nördlichen Fabrikhalle Nr. 6 in der Geschützfabrik
übernommen. o02.11.1942 : Kämpfe nördlich d. Geschützfabrik „Rote Barrikade“
o11.11.1942 : 389. I. D. gewann das Wolgaufer in 500
m Breite im Anschluss an das bisherige, besetzte Ufer. -
Angriff der 389. I. D erreichte bei harten Nahkämpfen das Wolgaufer und die Straßenzüge
nordostwärts Geschützfabrik.
o14.11.1942
: Kämpfe am ruß. Brückenkopf bei d. Geschützfabrik „Rote Barrikade“
o15.11.1942 : 389. I. D. gewann Schlucht und teilweise das Gelände nördlich Rotes Haus.
o26.11.1942
: 389. I. D. griff in Kämpfe westlich Spartakowka mit Artillerie und Panzerabwehr ein. 1.
Panzer wurde hierbei vernichtet, 1 bewegungsunfähig geschossen, 2
Motorschiffe auf der Wolga versenkt.
o27.11.1942 : Nordwestlich Rynok gelang Restteilen 24. Pz. Div. mit unterstellten Teilen 389. I. D. und 94. I.
D. unter schweren Kämpfen Bereinigung einer Einbruchsstelle. Erbitterter
Kampf nördlich 145,1 im Gange.
o30.11.1942 :
Nordwestlich Rynok gelang Restteil 24. Pz. Div. mit unterstellten Teilen 389.
I. D. und 94. I. D. unter schweren Kämpfen Bereinigung einer Einbruchsstelle.
Erbitterter Kampf nördlich 145,1 im Gange
o27.12.1942 : Auf linken Flügel 295. I. D., Höhe 102,0, 107, Geschützfabrik, Metallwerk und rechten Flügel
389. I. D. stärkeres Art-, Granatwerfer- und Salvengeschützfeuer, übrige Front
normales Störungsfeuer.
o29.12.1942 : 04.00 Uhr
überraschender Angriff in Kompaniestärke ohne Artillerievorbereitung aus Landzunge
südlich der Orlowkamündung gegen Nordflügel 389. I. D. Angriff wurde
abgeschlagen.
o30.12.1942 : Auf linkem Flügel 389. I. D. seit 03.00 Uhr Angriff des Feindes auf der Orlowkalandzunge gegen
Nordfront Traktorenwerk im Gange.
o31.12.1942 : An
Nordflügel 389. I. D. wurden die hart umkämpften Bunker an der Wolga wiederum im
Gegenstoß zurück gewonnen, alte HKL
wiederhergestellt.
o07.01.1943 : Übliche Art. Störungsfeuer, stärkeres Feuer auf linkem Flügel 389. I. D. Lebhafter Verkehr über die
Wolga in Höhe Metallfabrik und Rynok.
o20.01.1943 : Angriff
Traktorenwerk “ Dscherschinsky “
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