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389.  I n f a n t e r i e  -  D i v i s i o n

 ab Sept. Stalingrad
 Jan. 43 vernichtet
 GenMaj Magnus
 seit dem 1.2.1943
bis zum 6.10.1955
in russischer
Kriegsgefangenschaft

 Divisionsgeschichte der 389. ID

  Daten aus dem Kriegstagebuch der 6. Armee

o29.07.1942  :  Kesselschlacht von Kalatsch ( 20.07. – 11.08.1942 )

o08.09.1942  :  Vorstoß aus dem Raum Gumrak auf die Arbeitersiedlung   „ Roter Oktober

14.09.1942 :     steht an Eisenbahnknie südostw. Gorodischtsche in schweren Kampf gegen dort zäh haltenden
                         Feind mit starker Artillerie. Stark besetzter und mit Panzern verteidigter Bahnbogen wurde im
                         Norden vom linken Flügel I.R. 546 bis in Höhe 98,9 genommen und ist fest in unserer Hand.
                         Südl. und südwestl. 98,9 konnte Feind am Bahndamm noch nicht  geworfen werden.
                         Der Südwest - und Westrand der Höhe 102,0 konnte nach hartem Kampf genommen werden.
                         Der Angriff der 389. I. D. gegen 735 und die Höhe 98,9 blieb vor überlegener Feindabwehr
                         liegen

·15.09.1942  :    musste am Bahndamm ostw. Rasguljajewka das am 14.9. gewonnene Gelände vor starken Feind,
                          der mit Panzern angriff aufgeben.
                          bildete nach Verlust des Eisenbahnbogens nordwestl. Höhe 98,9 eine neue Front ostw.
                          Rasguljajewka. I.R. 545 wieder unter den Befehl 389. I. D. getreten
                          Vordere Linie und erreichte Räume:
                          389. I. D.: 800 m westl. Bahnknie südostw. Gorodischtsche - Ostrand Gorodischtsche

·18.09.1042  :    Der Divisionsstab der 389. I. D. wurde in Gefechte mit durchgebrochenen Feindteilen verwickelt
                           und daraufhin auf Befehl des Korps in die Schlucht nordostw. Kaurene Puirak verlegt. Zum Schutz
                          ihrer Nordflanke besetzte die Division mit Sicherungen die Höhe 156,1; 146,2 und das Gelände
                          von Chap südwestl. 929

·19.09.1942  :    bekämpfte nach Einbruch der Dunkelheit mit Werfer Batterien erkannte Bereitstellungen ostwärts
                          Rasguljajewka

27.09.1942  :     389. I. D. erreichte gegen hartnäckigen Feindwiderstand bis 13.00 Uhr die Schluchtengabel 1,5 km
                          nördlich 735 und die westlich anschließende Schlucht bis zum Bahndamm. Seit 15.30 Uhr Angriff
                          bis zur Linie 98,9
                          389. I. D. erreichte bis zum Einbruch der Dunkelheit gegen zähen Feind die Linie:
                          44 D 4 - Höhe 98,9 - Verlauf des Bahndammes nach NW

·21.09.1942  : 389. I. D. schlug bei Tagesanbruch einen feindlichen Vorstoß mit 1 Panzer ostwärts Rasguljajewka ab.

·25.09.1942  :  An der Front der 389. I. D. mehrere Aufklärungsvorstöße südostw. Rasguljajweka.

·27.09.1942  :   389. I. D. erreichte gegen hartnäckigen Feindwiderstand bis 13.00 Uhr die Schluchtengabel 1,5 km
                          nördlich 735 und die westlich anschließende Schlucht bis zum Bahndamm. Seit 15.30 Uhr Angriff
                          bis zur Linie 98,9 - Bahnbogen nordwestlich davon im Gange.
                          -389. I. D. säuberte die nördlich Krass. Oktjabr nach Ostnordost verlaufende Schlucht und kämpft
                          sich z. Zt. auf die Höhe der 24. Pz. Div. vor.
                          - Vordere Linie und erreichte Räume 389. I. D.: 44 D 4 - südlich „4" von 34 (Höhe 98,9) --
                          Eisenbahnknie nordwestlich davon unverändert

·28.09.1942  :  389. I. D. trat mit I. R. 545 im Anschluss an 24. Pz. Div. zum Angriff an und erreichte um 15.00 Uhr
                        den Gorodischtsche - Abschnitt nordwestlich Bez. Pkt. 737. Um 12.00 Uhr besetzte ein Stoßtrupp des
                        I. R. 545 die Kolchose Planquadrat 36 D 1.
                        Im Angriff nach Norden gewann 389. 1. D. mit ihrem Ostflügel den Gorodischtschebach westlich der
                        Einmündung der nach Südwesten führenden großen Schlucht und nahm die Gehöftgruppe 2 km
                        ostwärts Gorodischtsche. Mit Einbruch der Dunkelheit setzt die Division den Angriff mit dem Ziele
                        fort, das ganze Südufer des Gorodischtschebaches nordwestlich Stadtteil Barrikady in Besitz zu
                        nehmen
                        - 389. I. D. schob sich an das Südufer des Gorodischtschebaches bis Ostrand Gorodischtsche heran.
                        - 389. I. D. hat Gorodischtsche -- Bach nordwestlich Barrikady erreicht und nähert sich diesem von
                        Süden in breiter Front, linker Flügel bei Gorodischtsche.

29.09.1942  :  Vorderste Linie und erreichte Räume
                        55 B 2 - 45 B Nordrand - 36 C 1 - 26 C Nord - 16 B Mitte
                        389. I. D. erreichte im Allgemeinen den Gorodischtsche - Abschnitt. An Brücke 46 4 hält sich noch
                        eine stärkere Feindgruppe.
                        389. I. D. blieb südlich des Gorodischtsche - Abschnittes im starken Feuer aus feindlichen Stellungen
                        auf den Höhen nördlich des Abschnittes liegen. Südlich des Abschnittes noch einzelne feindliche
                        Brückenköpfe. Kolchos 36 D 1 in eigener Hand. 1 km südlich 128,0 ist durch Spähtrupp Verbindung
                        mit Kampfgruppe Stahel hergestellt worden.
                        389. I. D.: I. R. 544 hat Sicherung in den Grund nördlich des Gorodischtsche - Bach
                        (36 B -- 37 D und B) vorgeschoben.

o30.09.1942  :  I. R. 544 hat Sicherung in den Grund nördlich des Gorodischtsche - Bach (36 B -- 37 D und B)
                         vorgeschoben.
                         Absicht für 30.0.: Halten der erreichten Linie. Bereinigen der Lage am Nordflügel 10. Jg. Div.,
                         Gewinnen der Eisenbahn in 62 C 4, D 1 und B 3.
                         Nördlich des Gorodischtsche - Baches verbesserte 389. I. D. ihre Stellungen.
                         -Bei XI. A. K. wies 376. I. D. ostw. N. Perekopka einen russischen Angriff in Bataillonsstärke ab.

o02.10.1942  :  389. I. D. besetzte zum Schutz der Bereitstellung eine Höhe südlich Kolchose Planquadrat 36 D 1
                         und die Schlucht nördlich dieser Kolchose.
                         Hart nördlich des Gorodischtsche - Baches gewann 389. I. D. im Angriff nach Osten den von Höhe
                         97,7 nach Süden führenden Weg nach Brechen starken Feindwiderstandes.
                         389. I. D. trat um 09.00 Uhr an und erreichte, beiderseits und im Gorodischtsche - Tal vorgehend,
                         bis 17.00 Uhr die allgemeine Linie: 38,5 - 57,7.
                         -389. I. D. durchbrach Feindstellungen ostw. Gorodischtsche und erreichte bis 15.00 Uhr die
                          allgemeine Linie 35,8 - 97,7.
                          - 389. I. D. durchbrach Feindstellungen ostw. Gorodischtsche und erreichte die
                          Linie 55 B, 66 C, 66 A, 67 C, Höhe 97.7 hier Anschluss an 94. I. D.
                          - Hart nördlich des Gorodischtsche - Baches gewann 389. I. D. im Angriff nach Osten den von Höhe
                          97,7 nach Süden führenden Weg nach Brechen starken Feindwiderstandes.
                          - 389. I. D. trat um 09.00 Uhr an und erreichte, beiderseits und im Gorodischtsche - Tal vorgehend,
                          bis 17.00 Uhr die allgemeine Linie: 38,5 - 57,7.

o03.10.1942  :   389. I. D. trat am Vormittag beiderseits des Gorodischtsche - Baches gegen zähen Feind in
                           befestigten und stark verminten Feldstellungen zum Angriff an und stand um 16.00 Uhr etwa 1 km
                           südostw. der Höhe 97,7.
                           Gegen zähen Feindwiderstand drang 389. I. D. beiderseits des Gorodischtsche - Baches etwa 1 km
                           in Richtung auf Spartakowa vor.
                           Nach Gewinnen der Streusiedlung im Planquadrat 65 durch 389. I. D.
                           Division erreichte mit I. R. 545 Westrand der Hochhäuser 75 D - Ostrand 75 A, mit 1. R. 546:
                           Westrand der Siedlung 75 B und Gorodischtsche - Schlucht nördlich davon, mit 1. R. 544: im
                           Anschluss an I. R. 546 Südostrand des Dreieckbuschwaldes südostw. 97,7 bis zur Südostecke.
                           im Einzelnen:
                           Bei LI griffen 24. Pz. Div. und 389. 1. D. gegen hartnäckigen Feindwiderstand in Richtung
                           Traktorenwerk weiter an. 24. Pz. Div. nahm das Stadiongelände und stieß mit einer Panzergruppe
                           hinter fliehendem Feind, dem empfindliche Verluste zugefügt wurden, in Richtung Ziegelei bis zur
                           Eisenbahn durch. Da wegen Mangel an Infanteriekräften eine Ausnutzung des Panzererfolges nicht
                           möglich war, mussten die Panzer wieder nach Nordwesten zurückfahren. Der Nordflügel der
                           Division drang bis zum Ostteil des großen Häuserblocks westlich des Traktorenwerkes vor und
                           nahm ihn am Spätnachmittag zusammen mit der 389. I. D.
                           -Nach Gewinnen der Streusiedlung im Planquadrat 65 durch 389. I. D.
                           -389. I. D. hat Angriff gegen teilweise sehr hartnäckigen Feindwiderstand bis zum Dunkel werden
                           fortgesetzt und mit 3 Regimentern das Tagesziel annähernd erreicht. Die Division erreichte mit
                           I. R. 545 Westrand der Hochhäuser 75 D - Ostrand 75 A, mit I. R. 546: Westrand der
                           Siedlung 75 B und Gorodischtsche - Schlucht nördlich davon, mit I. R. 544: im Anschluss an
                           I. R. 546 Südostrand des Dreieckbuschwaldes südostw. 97,7 bis zur Südostecke.

o04.10.1942  :    Vordere Linie und erreichte Räume
                            389.I.D. :85D3-85D2-85D4-B1.86D3-C4-C' -A3-A2-87C4 -C2-C1-77D1
                           - Kdr. I. / I. R. 546, wurde bereits am 4.10. morgens durch Wegnahme des Häuserblocks im
                           Planquadrat 75 B und ostwärts anschließender Schlucht eine sehr günstige Ausgangsstellung für den
                           Angriff der Division um 9.00 Uhr geschaffen. In Ausnutzung dieses Erfolges trat die Division zum
                           Angriff an, durchbrach mehrere hintereinander liegende Feindstellungen und gewann mit I. R. 545
                           und 546 im schweren Bunkerkampf, hervorragend unterstützt durch Sturmgeschütz Abteilung 24 bis
                           zum Einbruch der Dunkelheit die allgemeine Linie 85 C 4 - D 2 - B 4 - 85 C D
                           -Mit Einbruch der Dunkelheit erstürmte Regiment 546 die beherrschende „Akropolis" (85 B).
                           - I. R. 544 gewann den Südost - und Nordostrand des Buschwaldgeländes westlich Be Pkt. 728.

o05.10.1942  :  Kämpfe um die Arbeitersiedlung „ Barrikady“
                         389. I. D., die durch Feindangriff am 5.10. morgens den beherrschenden Höhenblock 85 B 2
                         teilweise verloren hatte, schlug sämtliche Angriffe des Feindes ab und gewann, unterstützt durch
                         Sturmgeschütze und 1 Panzer Schwadron der 24. Pz. Div., das verlorene Gelände zurück. Das
                         Unternehmen zur Wiedergewinnung des Häuserblocks 85 D 2 gelang nicht.

o11.10.1942  :  Eigene HKL. überall in eigener Hand. Bei 389. I. D. wurde sie im Gegenstoß 100 m vorverlegt.

o14.10.1942  :  Teile 389. I. D. nahmen den Nordteil der Häusergruppe bei 86 D 3 und 4.

o15.10.1942  :  Vorderste Linie und erreichte Räume (Veränderungen):
                          LI. A. K.  389. I. D.: (in Ablösung) 04 A 2 - Wolgaufer bis 300 m südwestlich Orlowkamündung -
                          Südufer Orlowka bis 86 B 2
                          - 389. I. D. sichert an der Wolga, deren Steilhänge noch nicht gesäubert werden konnten,
                          in Linie 05 C 4 - 16 C 3. Ablösung des Pz. Gren. Rgt. 108 bei und nördlich Ziegelei noch im Gange.
                          Landzunge im Planquadrat 16 noch feindbesetzt.

o17.10.1942  :  389. I. D. sichert an der Wolga.  Südteil Ziegelei (Planquadrat 94) und Landzunge 16 noch
                          feindbesetzt.

o19.10.1942  :   389. I. D. unterstützte mit Artillerie den Angriff des Nachbarn auf Spartakowa.

o24.10.1942  :    I. R. 546 der 389. I. D. hat sich dem Vorgehen der  94. I. D. angeschlossen und Brücke im
                           Planquadrat 16 A 3 erreicht.
                           - Vordere Linie und erreichte Räume (Veränderungen):
                            389. I. D.: 16 C 1 - Straßenbrücke über Orlowka.

o27.10.1942  :    389. I. D.:Ab Südrand Ziegelei unverändert.

o31.10.1942  :    389. I. D. hat Front bis zur nördlichen Fabrikhalle Nr. 6 in der Geschützfabrik übernommen.
 
o02.11.1942  :     Kämpfe nördlich d. Geschützfabrik  „Rote  Barrikade“

o11.11.1942  :     389. I. D. gewann das Wolgaufer in 500 m Breite im Anschluss an das bisherige, besetzte Ufer.
                            - Angriff der 389. I. D erreichte bei harten Nahkämpfen das Wolgaufer und die Straßenzüge
                            nordostwärts Geschützfabrik.

o14.11.1942  :  Kämpfe am ruß. Brückenkopf bei d. Geschützfabrik  „Rote  Barrikade“

o15.11.1942  :  389. I. D. gewann Schlucht und teilweise das Gelände nördlich Rotes Haus.


o26.11.1942  :  389. I. D. griff in Kämpfe westlich Spartakowka mit Artillerie und Panzerabwehr ein. 1. Panzer
                          wurde hierbei vernichtet, 1 bewegungsunfähig geschossen, 2 Motorschiffe auf der Wolga versenkt.

o27.11.1942  :  Nordwestlich Rynok gelang Restteilen 24. Pz. Div. mit unterstellten Teilen 389. I. D. und 94. I. D.
                          unter schweren Kämpfen Bereinigung einer Einbruchsstelle. Erbitterter Kampf nördlich 145,1 im
                          Gange.

o30.11.1942  :  Nordwestlich Rynok gelang Restteil 24. Pz. Div. mit unterstellten Teilen
                         389. I. D. und 94. I. D. unter schweren Kämpfen Bereinigung einer Einbruchsstelle.
                         Erbitterter Kampf nördlich 145,1 im Gange

o27.12.1942  :  Auf linken Flügel 295. I. D., Höhe 102,0, 107, Geschützfabrik, Metallwerk und rechten Flügel
                         389. I. D. stärkeres Art-, Granatwerfer- und Salvengeschützfeuer, übrige Front normales
                         Störungsfeuer.

o29.12.1942  :  04.00 Uhr überraschender Angriff in Kompaniestärke ohne Artillerievorbereitung aus Landzunge
                         südlich der Orlowkamündung gegen Nordflügel 389. I. D. Angriff wurde abgeschlagen.

o30.12.1942  :  Auf linkem Flügel 389. I. D. seit 03.00 Uhr Angriff des Feindes auf der Orlowkalandzunge gegen
                          Nordfront Traktorenwerk im Gange.

o31.12.1942  :  An Nordflügel 389. I. D. wurden die hart umkämpften Bunker an der Wolga wiederum im Gegenstoß
                          zurück gewonnen, alte HKL wiederhergestellt.

o07.01.1943  :  Übliche Art. Störungsfeuer, stärkeres Feuer auf linkem Flügel 389. I. D. Lebhafter Verkehr über die
                         Wolga in Höhe Metallfabrik und Rynok.

o20.01.1943  :  Angriff Traktorenwerk “ Dscherschinsky “