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Daten aus dem Kriegstagebuch der 6. Arme
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o08.08.1942: Angriffskämpfe westlich von Kalatsch / Kesselschlacht von Kalatsch (20.07–11.08.1942)
o14.08.1942 : Bereitstellung
zum Angriff üb. Den Don im Abschnitt Akimowskij – Perepolnij
o21.08.1942 : Flußübergang u. Bildung des Donbrückenkopfes bei Peskowatka – Wertjatschij
o23.08.1942 : nach dem
Donübergang d. Division am 21.08.1942 Vorstoß auf Kotluban
o31.08.1942 : Abwehrkämpfe um den Nordriegel v. Stalingrad in der Kotluban – Schlucht
o05.10.1942 : Auffrischung d. Division
am Don im Raum südwestl. Peskowatka
o01.11.1942 : Abwehrkämpfe im Abschnitt Panschino bis westl. Kotluban / Verbindung
Donfront zur Landbrückenfront
o14.11.1942 :
Abwehrkämpfe in der Landbrückenfront im Abschnitt Panschino , westl. Kotluban
o18.11.1942 : Stellungskämpfe in der Landbrückenfront im Abschnitt Wertjatschij - Kotluban
o25.11.1942
: Bei 76. I. D. gelang es dem Feind gegen 22.00 Uhr erneut mit stärkeren Kräften
in die alte Einbruchsstelle nördlich 56,8 einzudringen.
Bereinigung im Gange.
o27.11.1942 : Schwere feindliche Angriffe von 20 durchgebrochenen Panzern und über 1000 Mann
auf gegen Front 76. I. D. nordwestlich Wertjatschij.
Vordere Linie: 76. I. D.: I. R. 178 und III. / 230 unverändert.
Dann 73,2 (dort eingeschlossener Stützpunkt) - Nordostrand
Schlucht Gerassimowa - 61,6 (dort eingeschlossener Stützpunkt) -
Bez. Pkt. S 108 - S 123 - S 127.
o28.11.1942 : 76. I. D.: Keine Fortsetzung der Angriffe während der Nacht. Zweitweise
lebhafteres Art. - Feuer auf linkem Flügel. Das eigene Unternehmen zur
Wiedergewinnung von 61,8 hatte keinen Erfolg. -Ein Unternehmen zur
Wiedergewinnung der Höhe 161,6 gelang der 76. I. D. nicht. -Ein Angriff von
300 bis 400 Mann mit 11 Panzern gegen Punkt 73,2 wurde abgewehrt. Die
befohlenen Ausweichbewegungen haben planmäßig begonnen. Pz. Rgt. Sikenius
steht mit 14 Panzern zur Sicherung 3 - 4 km hinter dem rechten Flügel der HKL
der 76. I. D. Der Rest (6 Panzer) steht in Mal. Rossoschka.
o29.11.1942 : Vorderste Linien und erreichte
Räume: 76. I. D.: Kotlubanschlucht 2,5 km südsüdwestlich E 413 - Haus
Sommerlager - 2,5 km ostnordostw. E 417 - E 417 - entlang des Weges E 417, E
423.
o01.12.1942 : 76. I. D. beobachtete Kolonne in Stärke von etwa 700 Mann auf dem Marsch von
N 112,1 in die Kotlubanschlucht.
- 76. I. D.: Verstärkter Feindverkehr aus Gegend 112,1 in Richtung Kotlubanschlucht.
Gegner schanzt vermehrt vor gesamten Divisionsabschnitt.
o02.12.1942 :
Bei 76. I. D. am Nachmittag nur lebhaftes Art.-und Granatwerferfeuer mit Schwerpunkt
auf Höhe 137,2 und 4,5 km nördlich Mal. Rossoschka, 7 Feindpanzer wurden auf der
Fahrt nach Norden in die Antonowaschlucht beobachtet.
o12.12.1942 : 76. I. D. beobachtete 12.45 Uhr 6 Feindpanzer auf der Fahrt aus Gegend 112,1
(4 km südwestlich E 407) nach Nordwesten.
o29.12.1942 : Bei 76. I. D.
wurden bei Gnilowka Ablösungen beobachtet.
o07.01.1943 : Bei 76. I. D. wurden vor linkem Flügel eine Gruppe von 10 Mann bei
Geländeeinweisung und stärkere Bewegungen erkannt. In der Gerasimowka =
Schlucht wurden Geräusche von Kettenfahrzeugen und in weiterer Entfernung Kommandostimmen
und Marschgesang gehört.
o10.01.1943 : Westfront Feindangriff Mitte 76. I. D.
bisher abgeschlagen. Mit 15 Panzern bei Bez. Pkt. 423 durchgebrochen, im Kampf mit
eigenen Panzern und Sturmgeschützen nördlich Swch. Nr.
1 -Westfront Feindangriff Mitte 76. I. D. bisher abgeschlagen. Mit 15 Panzern bei
Bezugspunkt 423 durchgebrochen, im Kampf mit eigenen Panzern und Sturmgeschützen
nördlich Sowchose Nr. 1.
-Abt. - I a14.50
Uhr Funkspruch an Heeresgruppe
Don Westfront Feindeinbruch linker Flügel 76. I. D., ganze Breite 44. I. D., rechter
Flügel 29. I. D. (mot.) (Bez. Pkt. 423 - 154 einschl.) mit Stoßteil Golajatal bis
vor Baburkin. Dort Kampf. Eigene Teile halten noch Swch. Nr. 1 - 2. Stellung 2,5 km
nordwestl. Rossoschkatal zwischen Gratschew - Golajatal - 113,6 - 58,5 (1,5 km
nördlich Bz. Pkt. 438). Lage nordwestl. 438 und nordostw. Dimitrewka noch
ungeklärt. 3. Stellung Rossoschkatal zwischen Sapadnowka und Baburkin im
Aufbau. - 76. I. D.: nach starker Art.- und Do - Gerät - Feuervorbereitung griff der
Feind ab 06.10 Uhr in Btl. - Stärke den linken Flügel der Division an. Der Angriff
wurde durch eigene Artillerie
zersprengt. Um 07.00 Uhr setzte der Gegner nach einstündiger, äußerst heftiger,
trommelfeuerartiger Artillerievorbereitung, die sich bis in das Rossoschkatal
ausdehnte, zum Angriff gegen den linken Flügel der 76. I. D. und gegen die ganze
Front der 44. I. D. an. Der Angriff wurde auf breiter Front, unter
stärkstem Infanterieeinsatz und mit starker Panzerunterstützung (mindestens 40
Panzer) geführt und laufend durch weiteres heftiges Artillerie-, Granatwerfer- und
Stalinorgelfeuer unterstützt. Die Besatzung erhielt durch das Vorbereitungsfeuer
äußerst schwere Verluste. Sie setzte trotzdem dem feindlichen Angriff zähesten
Widerstand entgegen und ermöglichte dadurch trotz mehrfacher Überlegenheit des
Gegners das halten einzelner Stützpunkte. Nachdem allein im Raum der Swch. Nr. 1 etwa
20 feindliche Panzer abgeschossen waren , lies am Nachmittag die Angriffskraft der
feindlichen Infanterie nach. Der Hauptdruck des Feindes lag auf der Landbrücke
zwischen Swch. - Golajaschlucht und in der Golajaschlucht selbst, mit dem Ziel, in
das Rossoschkatal durchzustoßen. Zurzeit wird stützpunktartig
gehalten: Alte HKL bis 2 km nordostw. Bez. Pkt. 423 - Nordwestausläufer
Sapadnowkaschlucht - Swch. Nr. 1 - Gratschewschlucht (südlich Swch.) - Ostteil des
Höhenrückens zwischen Gratschewschlucht und Golajaschlucht - dann eine Lücke bis 500
m nordwestl. Nordausgang Baburkin - Südosthang Höhe 113,6 - Perejesdnajaschlucht
südsüdostw. 113,6 - dann eine Lücke bis zum rechten Flügel 29. I. D.
(mot.).
o11.01.1943 : 76. I. D.: Gegen linken Flügel unternahm der Gegner im Laufe des Tages insgesamt
12 Angriffe in Kp. bis Btl. Stärke, die sämtlich unter schweren Verlusten für den
Feind zerschlagen und abgewiesen wurden. 09.50 Uhr und 11.20 Uhr wurde Pkt. 116,2 (2
km ostw. Bez. Pkt. 423) von starker Infanterie und Panzern angegriffen, von denen 6
durch Sturmgeschütze abgeschossen wurden. Eigene Art. zerschlug zahlreiche
Feindansammlungen nordostw. Bez. Pkt. 423 und in Gegend Sowchose Nr.
1. 06.30 Uhr trat Angriffsgruppe der Division zum Angriff an, gewann gegen
starken Feindwiderstand und bis 09.30 Uhr die Linie Sowchose Nr. 1 -
Kurgan (2 km ostw. 113,6) und hält dort neue Abschnittsgrenze zur 44. I. D.:
bisherige Abschnittsgrenze bis Sapadnowka - Kurgan (2 km ostw. 115,6 zur 16. Pz.
Div.) - Bez. Pkt. 145.
o12.01.1943 : -76. I. D.: Seit den frühen Morgenstunden greift der Feind mit starken Kräften und
Panzerunterstützung den ganzen linken Flügel der Division an. Alle Angriffe wurden
vorbereitet und unterstützt durch starken Artillerie- und Do. - Werfer - Einsatz.
Mehrfach wurden Einbrüche im Gegenstoß bereinigt. Trotzdem gelang dem Feind ein;,
Einbruch am rechten Flügel der Radfahr. Abt.
176. Um 13.00 Uhr konnte der Feind die Sowchose Nr. 1 und die Höhen nördlich davon in
Besitz nehmen. Diese Höhe wurde im Gegenstoß wieder genommen. Die
Einbruchsstelle Sowchose wurde abgeriegelt.
o13.01.1943 : 76. I. D.:
Feindliche Stoßtrupptätigkeit gegen das Gren. Rgt. 203 und in der Gratschewaschlucht
.
o18.01.1943 : 113. und 76. I. D. abgeschlagen. Letztere mit linkem Flügel 4 km südostw.
Rossoschka. Dieser nach Osten zurückgebogen. Südwestecke davon 3 km breite Einbrüche
mit Panzern bis 120,0 das als Stützpunkt noch hält.
o21.01.1943 : Seit
Einbruch der Dunkelheit 60. I. D. (mot.), 113. und 76. I. D. unter Feinddruck im
Zurückkämpfen (Feind im Rücken) auf Linie Madeshda - 4 km ostwärts Gontschara, die
22.01. gehalten werden soll. Gontschara in späten Abendstunden vom Feind genommen.
Hier große Lücke, Lage noch ungeklärt. Westlich Flugplatz Gumrak halten noch
mehrere Stützpunkte.
o22.01.1943 : 76. I. D., 29. I. D. (mot.) und 3. I.
D. (mot.) und 297. I. D. aufgerieben. Südfront und Stalingrad und Nordfront halten
hier aus gegen überlegene Angriffe. Munition geht auch hier zu Ende.
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