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Daten aus dem Kriegstagebuch der 6. Armee
o 28.06.1942 : Angriff beginnt mit Übergang über den Tim auf N. Alexjewskoje , daß der Russe im Winter
als Bunkerstellung ausgebaut hatte
o09.07.1942 : Angriff auf
Woronesch
o23.07.1942 : Division tritt im Raum Bokowskaja an, Kletzkaja ( Don) werden genommen, weiter Angriff
Richtung Süden auf Businowka
o25.07.1942 :
Angriff auf Brücke vor Kalatsch o12.08.1942 : nach dem Sieg von Kalatsch gruppiert die 6.Armee um und tritt am 12.08.1942 zum Angriff in d.
kl. Donbogen an - südl. Donschleife
o23.08.1942 :
Vorausabtl. Rückt in den nördl. Teil des Brückenkopfes Wjerjatschi ein, der unter
dauerndem Störungsfeuer lag; Vorrausabtl. Erreicht am Nachmittag
den Tatrenwall östl. Kusmitschi , der Ort wird im Häuserkampf genommen.
Div. sichert Landbrücke nach Norden bei Pkt. 129,6 ( Milchfarm )
o03.09. – 11.09.1942 : Großangriff auf den Nordriegel
o16.09.1942 : Abwehrkämpfe im „Nordriegel“ v. Stalingrad
beiderseits Marinowka
o18.09.1942 : Abwehrkämpfe im „Nordriegel“ v. Stalingrad beiderseits Marinowka
o24.09.1942 : Angriff gegen P 483 wurde abgewiesen.
Panzerangriff gegen P 485 drängte Aufkl. Abteilung 55 100 m
zurück.
o26.09.1942 : Aufgelöste Bataillone - II./ I. R. 8 , III./ I. R. 29
o30.09.1942 : Der in den frühen Morgenstunden gegen die Front der 3. I.
D. (mot.) und den Ostflügel der 60. I. D. (mot.) angesetzte starke
russische Angriff führte zum Durchbruch von 60 - 80 Panzern bis in
Höhe 3 km nordostw. und 5 km nordwestlich
Orlowka.
o02.10.1942 : Südlich Jersowka wehrte 16. Pz. Div., bei 141,2 3. I. D. (mot.) mehrere von Panzern unterstütze
Infanterieangriffe ab.
o03.10.1942 : Gegen
zähen Feindwiderstand drang 389. I. D. beiderseits des Gorodischtsche - Baches etwa 1
km in Richtung auf Spartakowa
vor. - Bei LI. A. K. griffen 24. Pz. Div. und 389. I. D. gegen
hartnäckigen Feindwiderstand in Richtung Traktorenwerk weiter an.
24. Pz. Div. nahm das Stadiongelände und stieß mit einer
Panzergruppe hinter fliehendem Feind, dem empfindliche
Verluste zugefügt wurden, in Richtung Ziegelei bis zur
Eisenbahn durch. Da wegen Mangel an Infanteriekräften eine Ausnutzung des Panzererfolges nicht
möglich war, mussten die Panzer wieder nach Nordwesten
zurückfahren. Der Nordflügel der Division drang bis zum
Ostteil des großen Häuserblocks westlich des Traktorenwerkes vor
und nahm ihn am Spätnachmittag zusammen mit der 389. I.
D.
o19.10.1942 : Abwehr- / Stellungskämpfe in der Landbrückenfront
o29.10.1942 : Bei 3. I. D. (mot,) wurde nachmittags erneuter feindlicher Angriff mit Infanterie und Panzern bei
129,6 und ostwärts abgewehrt.
o09.11.1942 :
Abwehrkämpfe im „Nordriegel“ v. Stalingrad beiderseits Marinowka
o21.11.1942 : 94. I. D., 3. I. D. (mat.) und 60. I. D. (mot.) mit unterstellten Heerestruppen dem LI. A. K.
unterstellt und zur Gruppe Pfeiffer
zusammengefasst.
o26.11.1942 : Vor der Front 3. I. D. (mot.): in den Morgenstunden heftiger Feindangriff von Panzer-und
mot. Kräften in Richtung 166 - 1 km südlich 168 wird 3 km ostw. 168
durch Panzer und Flak zum Stehen gebracht,
o28.11.1942
: Ein Angriff im Abschnitt der 3. I. D. (mot.) nordwestlich Marinowka gegen die Höhe 91,3 in
Stärke von 300 Mann Infanterie und 10 Panzer wurde
abgewiesen, dabei sämtliche Feindpanzer
abgeschossen. - Im Laufe des Nachmittags Feindangriffe gegen
Illarionowskij und gegen den gesamten Divisionsabschnitt der 3. I.
D. (mot.).
o29.11.1942 : Vor Front 3. I. D. (mot.) wurde ein Feindangriff in Btl. - Stärke zwischen 169und
Marinowka abgewiesen. Hierbei traten Feindpanzer zur
artilleristischen Unterstützung auf. Lebhaftes Art.- und
Granatwerferstörungsfeuer im Raum 169, im Raum westlich und südwestlich 157 sowie
nördlich Platonow.
o30.11.1942 : Bei 3. I.
D. (mot.) am Morgen Beobachtung starker Feindbewegungen um Ssowjetskij. Gegen
Mittag griff der Feind mit etwa 2 Bataillonen unterstützt von 20 Panzern
Marinowka 91,3 südwestlich an.
o01.12.1942 : Vor Front 3. I. D. (mot.) verstärkt sich der Gegner weiterhin im Abschnitt Orlowka. Ab
Mittag verstärktes feindliches Art.- und Granatwerferfeuer. Am
rechten Flügel der Division seit 14.00 Uhr Feindangriff gegen Höhe
135,1 im Gange. - Bei 3. I. D. (mot.) Granatwerferfeuerüberfälle auf
Marinowka. Am Morgen sehr starker Fahrzeugverkehr von Platonow
nach Norden dabei einige Panzer.
o02.12.1942
: 3. I. D. (mot.) wurden an der Westfront beiderseits Höhe 117,8 gegen Mittag von Infanterie und
8 Feindpanzern angegriffen. - Im Abschnitt der 3. I. D. (mot.)
setzte der Feind seine Angriffe bei Marinowka fort. Marinowka
brennt.
o03.12.1942 : 3. I. D. (mot.) wurde in den Morgenstunden im Abschnitt 117,8 und nördlich 91,3 mit Panzern
und Infanterie erneut heftig angegriffen.
- Bei 3. I. D. (mot.) gelang es dem Feind, im Laufe seiner immer wieder
vorgetragenen Angriffe mit Panzerunterstützung Einbrüche So 135,1, 0
117,8 und SO Bezugspunkt 169 zu erzielen. Etwa 12 feindliche Panzer, die
mit aufgesessener Infanterie bis in die Gegend nördlich 114,1 rollten,
haben dort geigelt. Zur Vernichtung dieses Igels sowie zur Bereinigung
der Einbrüche sind Gegenmaßnahmen erfolgreich im
Gange.
o04.12.1942 : Die Bereinigung der Einbruchsstellen bei 117,8 und 114,1 durch 3. I. D. (mot.) noch nicht
gelungen. Abriegelung noch im Gange. Von westl. Marinowka nach Norden
mot. Bewegungen, vor rechtem Abschnitt 3. I. D. (mot.) Ketten- und
Motorengeräusch. Mit starkem Feindpanzerangriff gegen rechten Flügel wird
gerechnet. - 3. I. D. (mot.) vernichtete am Vormittag aus einer
Feindkolonne hart ostw. 135,1 6 feindliche Panzer, 4 Geschütze und
mehrere Lkw. 1 8,8 cm Flak fiel durch feindlichen Beschuss aus. Am
Morgen griff der Feind mit Infanterie und Panzern den Abschnitt 127,1 erneut an. Er wurde
blutig abgewiesen. Am Mittag wurde ein von Süden gegen Marinowka in
Stärke von 2 Kompanien geführter Feindangriff unter hohen blutigen
Verlusten für den Gegner zurückgeschlagen.
o06.12.1942 : 3. I. D. (mot.) wehrte gegen 16.00 Uhr einen Feindangriff in Stärke von etwa 100 Mann gegen
Südteil von Marinowka ab.
o08.12.1942 : 3. I.
D. (mot.) wurde gleichzeitig mit 376. I. D. nach starker Feuervorbereitung durch Artillerie
und Salvengeschütze auf der ganzen Westfront und bei Marinowka
angegriffen. - An der Westfront und mit rechten Abschnitt der Südfront
der 3. I. D. (mot.) wurden mehrere Feindvorstöße abgewehrt. Der Gegner
belegte Marinowka weiterhin mit starkem Störungsfeuer und schob sich von
Süden her näher an den Ort heran. Der Gegenangriff zur Schließung der Lücke
bei 135,1 ist noch im Gange.
o09.12.1942 : Bei
3. I. D. (mot.) stießen eigene Panzer südlich 137,1 auf etwa 20 Feindpanzer und vernichtete 8
Feindpanzer.
o10.12.1942 : 3. I.
D. (mot.) wehrte am Vormittag einen feindlichen Infanterieangriff mit Panzerunterstützung
gegen 135,1 blutig ab und vernichtete hierbei 2 feindliche Panzer. Seit
15.00 Uhr greift der Feind südwestlich 135,1 an. Bisher 1
feindlicher Panzer vernichtet. Der Kampf ist noch im Gange. Die
gesamte Westfront lag tagsüber unter feindlichem Art-, Granatwerfer-, Pak.- und Panzerfeuer. An
der Südfront wurde ein feindlicher Angriff in Kompaniestärke gegen
Atamanskij abgewehrt. - 3. I. D. (mot.) wehrte den seit 15.00 Uhr
mit Panzerunterstützung gegen den Abschnitt 135,1 - 127,1 laufenden
Angriff zweier feindlicher Bataillone in harten Kämpfen ab.
o11.12.1942 : Bei 3. I. D. (mot.) an Westfront Granatwerfer-, Pak- und Artilleriestörungsfeuer, besonders
heftig bei 135,1; Von eigenem Stoßtruppunternehmen wurde der
Feind aus der Einbruchsstelle südwestlich 135,1 geworfen und
die alte HKL wieder besetzt. -3. I. D. (mot.) wies einen mit
Panzerunterstützung vorgetragenen Feindangriff im Abschnitt 135,1
- 127,1 ab. Erdbeobachtung stellt regen feindlichen mot.
Verkehr von Norden nach Platonow, dabei etwa 25
Geschütze von Platonow nach Kalatsch fest.
o12.12.1942 : 3. I. D. (mot.) beobachtete in den Morgenstunden Bereitstellung des Feindes in
Bataillonsstärke nordwestlich 135,1 sowie
Instellungbringen mehrerer feindlicher Flak - Batterien
und Salvengeschütze südwestlich und südlich
Marinowka.
o13.12.1942 : Bei 3. I. D. (mot.) weiterhin Feindbewegungen vor der Westfront, Hauptrichtung Süd, mit
Teilen Richtung Illarionowskij, dabei Infanterie (2 - 3
Bataillone).
o14.12.1942 : 3. I. D. (mot.) wehrte an der Westfront gegen Mittag einen Feindvorstoß in Zugstärke bei 135,1
ab. Am Vormittag Beobachtung von Feindbewegungen mit
Infanterie und etwa 2 Batterien auf der Straße von
Ssowjetskij nach Zarinskij.
o15.12.1942 : 3. I. D. (mot.) wehrte gegen 13.00 Uhr einen nach vorausgegangenem Feuerschlag aller
Waffen vorgetragenen feindlichen Infanterieangriff
gegen die Höhe 135,1 ab, Ein schwächerer Feindvorstoß
gegen 127,1 wurde ebenfalls abgewiesen.
o16.12.1942 : An Westfront 3. I. D. (mot.) griff der Feind, unterstützt durch starkes Art.- und
Granatwerferfeuer sowie Luftangriffe viermal je in
Bataillonsstärke gegen 135,1 und südlich davon an.
o18.12.1942 : Im Abschnitt 3. I. D. (mot.) Abwehr eines feindlichen Spähtrupps nordwestlich Marinowka.
o19.12.1942
: Westfront bei 3. I. D. (mot,) feindliche Infanterieangriffe abgewiesen, Einbrüche bereinigt.
Erneuter Feindangriff und örtliche Einbrüche mit einzelnen
Panzern bei Bez. Pkt. 154 und mit 20 Panzern bei Bez. Pkt.
117,8 nordwestlich Marinowka. Kampf im Gange. - Feind griff
seit den frühen Morgenstunden unter starker Feuervorbereitung und Unterstützung
aller Waffen, besonders von Stalinorgeln und schwerer
Artillerie, mit starken Kräften die West- und Südfront des
Korps im Abschnitt 3. I. D. (mot.) an. Seine mit Schwerpunkt gegen die Höhe 135,1
und Marinowka, hier unter Einsatz von etwa 40 Panzern,
vorgetragenen Angriffe führten zu örtlichen Einbrüchen in
eigene HKL südwestlich 135,1 und am Nordwestrand von Marinowka.
-Geringe örtliche Einbrüche an Front 3. I. D. (mot.) bei 135,1 und 127,1 abgeriegelt. Westlich
und nordwestlich Marinowka 40 durchgebrochene Feindpanzer nach
kritischen Panzergefechten z. T. im Ort Marinowka,
z. T. vor dem Rgt. Gefechtsstand verjagt oder vernichtet.
-Anhaltendes starkes feindliches Störungsfeuer auf dem HKF der 3. I. D. (mot.). Der Feind griff
Marinowka erneut von Süd und West an. Seine Angriffe wurden abgeschlagen und Einbruchsstellen im Gegenstoß bereinigt. Feindbereitstellung westlich Marinowka mit 18 Panzern und auf Lkw verlastete Infanterie erkannt. Feindvorstöße (bis zu Kp. Stärke) im Abschnitt Atamanskij - Woroschilowolager wurden abgeschlagen. Der Feind setzt diese Angriffe im Abschnitt Marinowka - Lager Woroschilowo fort. Verstärkung der Feindartillerie vor dem linken Flügel der Südfront der Division beobachtet. Mit Fortsetzung starker Feindangriffe gegen die Front der 3. I. D. (mot.), insbesondere den Abschnitt Marinowka - Lager Woroschilowo wird gerechnet.
o20.12.1942 : Der Feind griff die Front des Korps nur im Abschnitt 3. I. D. (mot.) vereinzelt mit schwächeren Kräften an. Seine von Westen und Süden gegen Marinowka sowie gegen Atamanskij geführten Angriffe in Stärke von je 2 Kompanien wurden blutig abgeschlagen.
o21.12.1942 : Im Abschnitt 3. I. D. (mot.) gegen 12.00 Uhr im Raume 127,1 und 117,8 heftiger Granatwerferfeuerüberfall. Feindbewegungen von Infanterie (Gesamtstärke wegen schlechter Sicht nicht festzustellen) und etwa 20 le. Geschützen (dabei auch Pak) von Illarionowskij nach Platonoff sowie 2 s. Batterien von Ssowjetskij nach Zarizynskij. -Lage unverändert. 3. I. D. (mot.) vernichtete am Morgen im Raume 91,3 durch Abwehrfeuer von Artillerie, Pak und Granatwerfer 3 Salvengeschütze und 2 s. MG.
o22.12.1942 : Vor der Südfront 3. I. D. (mot.) schanzt der Feind in allgemeiner Linie 72,3 - 70,0 - 82,9 - 90,9.
o23.12.1942 : Ein um 05.00 Uhr bei 3. I. D. (mot.) in den Südteil von Marinowka eingebrochener feindlicher Stoßtrupp wurde im Gegenstoß zurückgeworfen und zersprengt.
o27.12.1942 : 3. I. D. (mot.) beobachtete schwächere Feindbewegungen nordwestlich 135,1 sowie Abmarsch von etwa 10 feindlichen Flakgeschützen aus Gegend südlich Marinowka in Richtung Ssowjetski zum Teil weiter in Richtung Kalatsch.
o28.12.1942 : Der Feind griff die Front des Korps im rechten Abschnitt 3. I. D. (mot.) nach starker Feuervorbereitung durch Art.- und Stalinorgeln mehrmals an. 3. I. D. (mot.) wehrte feindlichen Infanterieangriff (etwa Rgt. Stärke) gegen rechten Flügel im Abschnitt nordostw. 135,1 ab. Wiederholte feindliche Infanterieangriffe in Kp. Stärke gegen 127,1 und in Gegend Bez. Pkt. 169 wurden ebenfalls blutig abgeschlagen.
o29.12.1942 : 2 Feindvorstöße mit je etwa 200 Mann Infanterie gegen 135,1 und westl. 127,1 (3. I. D.(mot.)) abgeschlagen. Dort 16 Feindpanzer erkannt. Südfront lebhafte feindliche Stoßtrupptätigkeit bis zu Kp. Stärke wirksam bekämpft, besonders nordwestl. Jelchi -Bei 3. I. D. (mot.) ist der Anschluss zum rechten Nachbarn noch nicht hergestellt. Die Division wurde seit Dunkelwerden zweimal von feindlicher Infanterie in Kp. - Stärke im Abschnitt 127,1 angegriffen. -An Süd- und Westfront 3. I. D. (mot.) normales Störungsfeuer. Feindstoßtrupp bei Bez. Pkt. 169, 20.00 Uhr abgewiesen. HKL am Abschnitt 127,1, 22.00 Uhr im Gegenstoß bereinigt und alte HKL wiederhergestellt. -3. I. D. (mot.) beteiligte sich mit Artillerie und schweren Waffen an der Abwehr 2 feindl. Inf. Angriffe gegen den linken Flügel 376. I. D. bei 131,7.
o30.12.1942 : -3. I. D. (mot.) nahm gegenüber stärkerem Druck feindlicher Infanterie (Zahlenangabe infolge Dunkelheit nicht möglich) rechten Flügel unter Flankenabriegelung zurück. Schanztätigkeit des Feindes vor Abschnitt Marinowka. Anhaltend starker mot. Verkehr seit Dunkelwerden, aus Gegend Kalatsch kommend, über Platonow nach Norden beobachtet. Genaue Zahlenangabe infolge Dunkelheit nicht möglich, je Stunde etwa 50 - 100.
o31.12.1942 : Bei 3. I. D. (mot.) am Vormittag Feindbewegungen, etwa 2 Kp. Infanterie, mit Panjewagen aus der Gegend südlich Marinowka nach Westen sowie 2 Kp. Infanterie von Zarizynskij nach Ssowjetskij. Von Platonow nach Norden 1 Btl. Infanterie sowie 15 Geschütze, dabei einige schweren Kalibers, von denen 8 in die Balka 1,5 km südwestl. 91,3 (2 km südl. 169) abbogen. Der Rest marschierte weiter nach Norden.
o01.01.1943 : Feindliche Vorstöße im Bereich der 3. I. D. (mot.) bei 135,1 ; 91,3, Marinowka und Karpowka wurden abgewiesen. Ablösung Krad. Schtz. 29 noch im Gange. Am Abend lebhafter mot. Verkehr von Ost nach West auf der Höhenstraße 3 km südl. der Südfront. -3. I. D. (mot.) beobachtete am Vormittag Einzelverkehr (etwa 50 Fahrzeuge) sowie 5 leichte Geschütze und 5 Pak von Platonoff nach Norden und 5 Panzer - Selbstfahrlafetten, Stalinorgeln auf dem Marsch aus Tarnewaja - Schlucht - Sowjetskij nach Südosten. -3. I. D. (mot.) (Gruppe Seidel) übernahm Abschnitt K 29. Neue Grenze4 3. I. D. (mot.) / 29. I. D. (mot.): bisherige linke Grenze K 29. Ablösung wie bekannt. Austauschtermine um 24 Stunden später verschoben.
o03.01.1943 : -Bei 3. I. D. (mot.) rege feindliche Schanztätigkeit im Abschnitt Karpowka sowie Kfz - Verkehr auf Straße Illarionowskij - Peskowatka, 30 Süd, 50 Nord. -bei 3. I. D. (mot.) Abwehr eines Feindspähtrupps im Abschnitt 127,1. Normaler feindlicher mot. Nachschubverkehr in beiden Richtungen auf Straße Sswojetskij - Zarizynskij sowie mot. Einzelverkehr von Platonow nach Nordosten, dabei wurden 13 Pak (7 davon aus Kalatsch kommend) beobachtet.
o04.01.1943 : Bei 3. I. D. (mot.) normaler feindlicher Nachschubverkehr von Kalatsch nach Ssowjetskij.
o05.01.1943 : Bei 3. I. D. (mot.) beiderseitige Spähtrupptätigkeit. Westl. 129,0 wurde russischer Stoßtrupp in Stärke von 40 Mann abgewiesen. Vor Front 3. I. D. (mot.) 15 Lkw von Platonow nach Südosten. Feindliche Bombenangriffe im Raum Marinowka und auf Westflügel der 3. I. D. (mot.)
o07.01.1943 : Bei 3. I. D. (mot.) feindliche Spähtrupptätigkeit in Karpowka. -Außer verstärkter feindl. Feuertätigkeit im Abschnitt 117,8 (Westfront 3. I. D. (mot.)) normales feindl. Störungsfeuer auf gesamten HKF des Korps. -Bei 3. I. D. (mot.) Lage unverändert. Vor Abschnitt 91,3; Marinowka Ablösung des Feindes (Kp. Stärke) beobachtet, -feindlichen Angriff bei 3. I. D. (mot) Gegend Ssowjetskij - Platonow gemeldet.
o08.01.1943 : 3. I. D. (mot.) beobachtete normalen feindl. Versorgungsverkehr vor West- und Südfront sowie einen Eisenbahnzug (6 Wagen) von Kalatsch her in Sowjetskij einlaufend. -Bei 3. I. D. (mot.) brachte der Feind eine schwere Flak - Batterie bei 70,4, 1 km nordwestlich Platonoff, in Stellung. Der Feind schanzt im Abschnitt Karpowka.
o09.01.1943 : Vor der Front 3. I. D. (mot.) um 09.45 Uhr bei Marinowka russische Parlamentäre abgewiesen. Ab 10.00 Uhr verstärktes Infanaterie-, Art.- und Granatwerferfeuer auf Marinowka sowie beiderseits Karpowka. Feindbeobachtungen vor der Front: Von Norden nach Platonoff 12 Lkw und 1 Panzer, lebhafte Feindbewegungen auf Höhen km südlich Karpowka, z. T. Richtung Osten nach 85,3
o11.01.1943 : Starke Angriffe Westfront. Ausgang noch unbekannt. Aus Einbruchsstellen Südfront ostwärts Zybenko und südlich 119,7 versucht Russe mit starken Kräften und Panzern, übrige Front nach Ost und West aufzurollen. Ob eingeleitete Gegenmaßnahmen dies verhindern können, noch ungewiss. Armee ohne Betriebsstoff. Bei Zurücknahme 3. I. D. (mot.) Nacht 11. / 12.01. müssen viele Kfz. vernichtet werden.
o12.01.1943 : 3. I. D. (mot.) kämpft sich zu Fuß durch tiefen Schnee in das Rossoschkatal zurück Dort nur geringste Kräfte vorhanden, um Aufnahmestellung zu besetzen.
o13.01.1943 : Auf dem linken Flügel 3. I. D. (mot.) bei Karpowka wurde ebenfalls auf den Rossoschka - Abschnitt ausgewichen. Feind drängt dort stark nach. Vom rechten Flügel 3. I. D. (mot.) Lage noch unbekannt.
o14.01.1943 : Durch erdrückende Feindüberlegenheit, besonders an Artilleriemunition und zahlreicher Erfrierungen Widerstandsfähigkeit 3. I. D. (mot.) und 376. I. D., die heute Nachmittag zuletzt ohne Munition mit blanker Waffe kämpften, so gesunken, dass 15.01. Halten jetziger Westfront unmöglich. Armee geht daher Nacht 14. / 15.01. in Linie Bol. Rossoschka - Dubininskij - Bassargino zurück und leitet allmähliche Zurücknahme Westfront bis Linie Borodkin - Gontschara - Alexejewskij ein. Durch Betriebsstoffmangel Verlust zahlreicher Menschen und Waffen bei Zurückgehen sicher. Flugplatz Gumrak ab 16.01. anfliegbar.
o15.01.1943 : Reste der 29., 3. I. D. (mot.), 376. und 297. I. D. gehen auf endgültige Stellung an Bahnlinie bei und nordwestlich Joropoponowo zurück. Röm. 8. A. K. wird in kommender Nacht in Zwischenstellung Rossoschka - Pitomnik zurückgenommen (heute nicht angegriffen).
o22.01.1943 : 76. I. D., 29. I. D. (mot.) und 3. I. D. (mot.) und 297. I. D. aufgerieben. Südfront und Stalingrad und Nordfront halten hier aus gegen überlegene Angriffe. Munition geht auch hier zu Ende.
o23.01.1943 : Rückzug auf Westrand Stalingrads
o29.01.1943 : Kapitulation Reste d. Division im Südkessel
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