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- Stalingrad ohne Ende.
- Aus Stalingrad, brachte ich die Nachricht nach Italien, dass ich vor meinem Ausflug beim Truppenverbandsplatz erfahren hatte, dass dort in der Nähe eine
Itlal,Metrostation mit 36 Mann und auch 18 Mann einer Transportkolone waren, denen es nicht mehr gelang Stalingrad zu verlassen. Leider habe ich nie mehr
etwas über den Verbleib dieser Vermissten gehört.
Nun bin ich hier von einem Herrn Gianni Puschiavo aus Bologna angeschrieben und angerufen worden. Er
hatte erfahren, dass ich Stalingrader bin. Er war schon zweimal in Stalingrad, und sucht seinen Vater der bei einer zweiten Kolonne war, die sich noch
im Januar 1943 in der Nähe des Tracktorenwerkes befand. Es wären somit an den 80 bis 90 Vermisste Italiener in Stalingrad. Man sieht wie schwer es ist in
Stalingrad Vermisste zu finden. Werde mal versuchen ob noch etwas zufinden ist durch die Hilfe unserer
- russischen Freunde.
- Arturo
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1 Fahrer S.M. BEPPE NARDI von der 117. Kraftfahrzeugabteilung – 31 Jahre aus Siena Seine Mutter war Deutsche. Er sprach gut italienisch und deutsch.
Wurde einer deutschen Einheit zugeteilt im Gebiet von Karpovka, zwecks Übersetzungen. Er trug deutsche Uniform. Starb im Lager von Beketovka. Bezeugt von einem österreichischen Arzt.
10 Fahrer waren in
verschiedenen Abteilungen und fuhren von Voroshilograd mit Nachschub in den Kessel. Ebenfalls ins Gebiet von Karpovka. Hiervon sind keine namentlich bekannt.
Diese Notiz lieferte mir im Mai 2007 ALFRANCO ALBUZZA (aus Milano).
War in einem kleinen Teil einer Autokolonne, waren 12. Nur Albuzzo und seinem Kamerad (dessen Namen er vergessen hat) gelang glücklicherweise die
Flucht am 19.11.42 durch eine kurz geöffnete „Zange“ zu gelangen, die sich gleich wieder schloß.
Ich schrieb alles auf, was ich weiß
Danke und Grüße Giovanni Puschiavo
Castenaso, den 16-07-2007
Die Namenliste und die vorhandenen Daten habe ich als PDF-Datei angehangen. Ich bitte, sollte einem die Namen, Daten oder sontige Schilderungen bekannt vorkommen, um Benachrichtigung, damit die neuen mit den alten
Daten abgeglichen werden kann. Ich danke Arthur für die Überlassung der Unterlagen.
Recherchen zum Verbleib von Italienern in Stalingrad. Von Arthur mit der Bitte um Übersetzung und Einstellung erhalten.
Ich fasse zusammen was ich sicher weiß und was ich annehme (interpretiere). Vom „Kessel von Stalingard“
Sichere Notizen: Im Kessel von Stalingrad waren 88 italienische Soldaten
49 davon waren Fahrer vom 248. schweren Kraftfahrzeugabteilung Mein Vater war in einem Teil dieser Gruppe Kommandant war S.B. GIUSBERTI. Sie fuhren am 3.11.42 von Millerovo ab und
begaben sich nordwärts vom Don in Höhe des Städtchens Kasanskaja. Sie luden das 162 Battallion deutscher Pioniere auf und brachten es nach Stalingrad.
Ankunft hier am 16.11.42. Das 162. Battaglion war eingegliedert in die 305. Inf. Div. Die italienischen Fahrer erhielten Order, Holz zu laden und damit zurückzukehren. Um das auszuführen (Holz suchen zwischen zerstörten
Häusern und auf die Lastwagen verladen) verloren sie 2-3 Tage und blieben damit im Kessel stecken. S.T. Giusberti starb bei einem Bombenangriff am 30.1.43.
Ein Fahrer starb an Entbehrungen in den letzten Tagen des Monats Januars des Jahres 43. Er wurde am Ende der Schlacht von einigen seiner Kameraden gegessen.
47 haben überlebt, besser zu sagen „halbgestorben“, sie waren mehr Tod als lebendig. 46 starben an Entbehrungen, in Transport-Zügen, die sie in Gefangenschaft bringen sollten.
1 Fahrer, FURINI VINCENZO, kehrte im Januar 1946 aus der Gefangenschaft zurück. Es gelang mir ihn im April 1997 zu finden und ich ging nach Aprilia (bei Rom) traf ihn da und wir sprachen. FURINI starb im November 1997.
Unter anderem erzählte er mir, das er nach (Aufgabe) - Kapitulation für 30-50 Tage zwischen Leben und Tod kämpfte, für diese Zeitperiode hat er ein Loch in seinem Gedächtnis (keine Erinnerungen mehr). Er sagte mir, das sie in
mehrere Gefangenenlager gebracht wurden, aber er erinnert sich nur noch an den Namen des letzten Lagers – Patk Aral
26 waren Fahrer vom 127. Kraftfahrzeugabteilung. Kommandant war S.T. VALTER POLI. Sie fuhren
von Voroshilograd ab und brachten Nachschub nach Stalingrad Ihr Ziel war die Zone südlich von Stalingrad. Sie waren im Kessel und überlebten alle die Schlacht. Am Ende des Krieges kehrte aus der Gefangenschaft nur S.T. WALTER
POLI zurück, mit dem ich sprach und der mir erzählte: Als wir gefangen genommen wurden, wurde ich von meinen Soldaten getrennt, ich sah sie nie wieder, weder nach der Entlassung, noch nach meiner Rückkehr aus der Sowjetunion
nach Italien. In Stalingrad traf ich nicht auf die Fahrer des 248 Kraftfahrzeugabteilung, auch nicht in der Gefangenschaft. Habe von ihrer Anwesenheit in Stalingrad erst gehört, als ich nach Italien zurückkam WALTER POLI
ist gestorben in Cremona ca. im Jahr 1985
2 waren Sanitäter. Der Augenarzt LIVIO CATTANEO, 27 Jahre von Varanno (Vercenni) – Name sicher - Sein Krankenpfleger UGO MACHETTO, 20 Jahre aus Camandona (Cuneo)
Auch sie waren im Kessel – in dem Gebiet um Karpovka. Der Name Ugo Machetto ist zu 90% sicher - Von MACHETTO weiß ich gar nichts LIVIO CATTANEO ist am 4.2.43 gestorben, laut Liste der Sowjetunion
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